Quelle: TVO
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln ist die grösste Bühne für die Schwinger. Eine, die auch auf dieser Bühne präsent sein wird, ist die Ostschweizer Künstlerin Susan von Aarburg. Sie darf für den Gabentempel einige Preise gestalten.
Denn, wie der Name schon sagt, gibt es den Siegermuni nur für den Festsieger. Auch die Ränge 2 bis 11 bekommen ein Tier als Preis. Für die restlichen gibt es Preise im Gabentempel. Einen Teil davon fertigt von Aarburg in ihrem Atelier in Kaltbrunn. Darunter beispielsweise eine Fonduebar oder ein Leiternbild.
Vorgaben und künstlerische Freiheit
Laut Susan von Aarburg kamen die Verantwortlichen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests mit ihren Vorstellungen auf sie zu. «Bei gewissen Preisen hatten sie klare Vorstellungen, beim Bild liess man mir aber viel künstlerischen Freiraum», sagt die Künstlerin gegenüber TVO.
Für sie hat sich die stundelange Arbeit an den Preisen gelohnt. Besonders stolz ist sie auf das Leiternbild. «Es ist etwas, das ich in diesen Dimensionen noch nie gemacht habe und ich wusste nicht, ob es klappen würde.» Sie könne sich nun fast nicht davon trennen, sagt sie mit einem Lächeln im Gesicht.
Grosse Ehre
Das sie ihre Werke am Eidgenössischen präsentieren darf, sei für sie eine Ehre: «Für mich ist das das Höchste der Gefühle, das ich nach Pratteln liefern darf». Mehr könne man als Kunsthandwerkerin fast nicht erreichen, findet die Künstlerin.
Ob ihr die Präsenz am ESAF mehr Aufträge bringen wird, weiss die Künstlerin nicht. Sie sei aber gespannt, was danach auf sie zukomme.
(red.)